Print Shortlink

Fujifilm FinePix HS10 Test-Fazit mit Pro & Contra

Fujifilm FinePix HS10 -test

Fujifilm FinePix HS10

Mit der FinePix HS10 hat der japanische Hersteller Fujifilm eine neue Bridgekamera auf den Markt gebracht. Mit einem 30- fachen Zoom reiht sich diese Kamera in die Superzoom Generation bei Kompaktkameras ein und ist für ca. 350 € zu haben.

Mit stattlichen 750 g, ihrem Aussehen und ihrer Größe wirkt die neue FinePix HS10 von Fujifilm eher wie eine DSLR- Kamera. Der mit Gummi überzogene Handgriff sorgt für eine sichere Handhabung. Oben auf der Kamera wurden der Auslöser mit inbegriffenen Ein-/Ausschalter, Modulwahlschalter und diverse Einstellungstasten zur Konfiguration angebracht. Die Brennweite kann man manuell per Drehring am Objektiv einstellen. Das ist vor allem bei Filmaufnahmen von Vorteil, denn die Brennweiten- Änderung lässt sich sehr schnell „von Hand“ vornehmen. Neben dem 3 Zoll großen Bildschirm auf der Rückseite befindet sich ein Vier-Wege- Pad. Es führt den Fotografen durch ein logisch und strukturiert aufgebautes Menü, in dem man die Kamerafunktionen individuell anpassen kann. Der Kontrollbildschirm der Bridgekamera lässt sich ausklappen. Damit wird das Fotografieren in außergewöhnlichen Situationen, wie zum Beispiel über Kopf deutlich angenehmer. Der elektronische Sucher wird hilfreich, sobald der Display der FinePix HS10 wegen zu starken Sonneneinfalls nicht mehr benutzen werden kann. Das Highlight der Kamera ist der 30- fache optische Zoom. Zusätzlich punktet die Bridgekamera vor allem mit dem weitwinkligen Brennweitenbereich von 24 Millimetern und endet maximal bei 720 Millimeter, was besonders bei weit entfernten Motiven zu tollen Ergebnissen führt und diese nah heranholt. Ein eingebauter Bildstabilisator verhindert das Verwackeln von Fotos bei einer zittrigen Hand. Natürlich lassen sich mit dieser Bridgekamera auch HD- und High- Speed- Videos drehen. In der besten Auflösung nimmt die FinePix HS10 mit 1920×1080 Bildpunkten auf. In dem High- Speed- Video Modus lassen VGA- Videos mit 120 Bilder pro Sekunde aufnehmen.

Kritik im Fujifilm FinePix HS10 Test

Leider ist die Kamera mit einer Auslöseverzögerung von 0,85 Sekunden etwas langsam. Sind die Lichtverhältnisse schlecht, so dauert es 1,1 Sekunden bis die Kamera fokussiert und auslöst. Bei der Bildqualität hat die Kamera einen sehr hohen Kontrastumfang, hat aber mit einer originalgetreuen Farbwiedergabe seine Probleme. Auch die Auflösung zu den Bildrändern hin nimmt ab. Die Fotos können aber neben dem gängigen JPEG– Format auch im RAW- Format gespeichert werden. Dies ist besonders für Fotografen, die gerne selbst noch bearbeiten, vorteilhaft.

Fazit im Fujifilm FinePix HS10 Test

am-neu-ban

Fujifilm FinePix HS10 -bridgekamera

Fujifilm FinePix HS10

Die Fujifilm FinePix HS10 ist eine Bridgekamera mit Megazoom die neben den vielen verschiedenen Aufnahmemodulen auch Platz für manuelle Einstellungsmöglichkeiten bietet. Damit eignet sich diese Kompaktkamera für Einsteiger wie auch für fortgeschrittene Fotografen. Wer sich damit abfinden kann, dass diese Kamera nicht zu den schnellsten zählt, kann mit dieser Kompaktkamera nichts falsch machen.

Be Sociable, Share!

Leave a Reply